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HB9BZCHB9BZC. Am 15. Juni 2019 fand die EMV-Tagung der USKA in Bern statt. Namhafte Persönlichkeiten waren anwesend, und einige von ihnen hielten ihr Referat. Vertreten wurde St. Gallen von den OMs HB9TNW, Celso; HB9AJF, Ernst und HB9BZC, Kurt. Celso und xyl Edith waren Fahrer, und Ernst war Referent. Vielen herzlichen Dank Celso und Ernst. Der Tag war dermassen interessant gestaltet, dass die geplante Zeit bei Weitem nicht ausreichte. Trotz der engen Zeitvorgaben schloss die Tagung eine ganze Stunde später als vorgesehen.

An dieser Tagung ging es darum, unsere Frequenzen brauchbar zu behalten und Störungen möglichst früh zu erkennen und zu verhindern. Gar nicht erst aufkommen lassen ist viel einfacher als hinterher zu beseitigen. Das BAKOM unterstützt uns dabei tatkräftig, ist aber auf Informationen unsererseits dringend angewiesen. Nun geht es aber nicht darum, das BAKOM zu informieren, dass ich da mal einen Pieps gehört habe, der da nicht hingehört. Die Sache kann und muss sachgerecht angegangen werden; dabei werden wir Funkamateure von der USKA unterstützt und betreut.

Um eine sachdienliche Meldung ans BAKOM absetzen zu können, braucht es qualitative Aussagen aufgrund von Messungen. Das BAKOM kann nur aktiv werden, wenn besagte Messungen vorliegen, und beim Störer die Grenzwerte (GW) überschritten werden. Habe ich z. Bsp. auf dem S-Meter eine Störung mit S9 oder S3, heisst das noch lange nichts. Macht ein etwas entfernter Störer eine Störung von S3, kann es sehr wohl sein, dass der Störer die GW überschreitet. Habe ich aber einen kleinen Oszillator eines Messinstrumentes in der Nähe meiner Antenne, kann ich gut und gerne grosse Empfangsstörungen messen, obwohl kein GW überschritten ist. Um ebendiese Tatsachen festzustellen, ist die USKA behilflich, und allenfalls später dann auch das BAKOM.

USKA und BAKOM sind uns Funkamateuren gut gesinnt. Tragen wir Sorge zu diesem Privileg.
Anmerkung des Autors: Wer würdig ist, trete der USKA bei, damit wir stets stark bleiben.